Investitionen

Erdenet

49% der Anteile am Joint Venture hält Rostec, 51% der Anteile mit Kontrollmehrheit hält die mongolische Regulierungsbehörde

 

 

 

 

 

Das Joint Venture „Erdenet“, das 1973 (Inbetriebnahme erfolgte 1978) in Übereinstimmung mit den zwischenstaatlichen Abkommen der UdSSR und der Mongolei gegründet wurde, ist einer der weltweit führenden Produzenten von Kupferkonzentrat und ist eines der größten Unternehmen dieser Art in der Welt. Seine jährliche Produktionskapazität macht etwa 500.000 Tonnen Kupferkonzentrat und etwa 4 Millionen Tonnen Molybdänkonzentrat aus. Jährlich werden etwa 29 Millionen Tonnen Erz gefördert. Nach Experteneinschätzung,  die durch geologische Erkundungen bestätigt ist, werden dem Bergbau- und Aufbereitungskombinat die Vorräte an Kupfererz für 30 bis 40 Jahre der industriellen Erzgewinnung in den Querprofilen und für weitere 40 Jahre in den Minen reichen.

Das Unternehmen verfügt über Bahnverbindungen mit der Ost-Sibirischen Eisenbahn über die Stadt Nauschki und dem chinesischen Schienennetz über die Stadt Erljan.

Mit der Teilnahme von Rostec wurde für das Unternehmen ein Antikrisenprogramm entworfen, dessen Umsetzung im Jahr 2009 begann. Dadurch war es gelungen, Massenentlassungen zu vermeiden, den Wiederaufbau und die Modernisierung der Hauptprozessausrüstung fortzusetzen und eine jährliche Gehaltserhöhung der Mitarbeiter um ca. 20% zu erzielen.

Ein wesentlicher Teil des Nettogewinns wurde in die Modernisierung des Joint Ventures reinvestiert. So wurde u.a. zum ersten Mal in der Mongolei eine Turbine an der Rohrleitung der Rückwasserversorgung instandgesetzt, die mehr als 90% Rückwasser für eigene Stromerzeugung leiten ließ. „Erdenet“ setzte ebenfalls ein Niederleistungs-Wasserkraftwerk für die Erzeugung von 1,5 MW Strom mit Abwassereinsatz in Betrieb. In der thermischen Station wurden zwei Dampfturbinengeneratoren mit einer Gesamtleistung von 5 MW in Betrieb gesetzt. Durchschnittlich werden pro Jahr 2,3 Millionen kW Strom erzeugt.

„Erdenet‘ steigerte den Erzbergbau und die Erzverarbeitung im Vergleich zum Jahr 2008 um 101%, der Umsatz des Unternehmens stieg um 136% und der Gewinn – um das 8,7-fache, die Arbeitsproduktivität erhöhte sich um 101%.