09 Nov 2014

Chinas Staatspräsident wurde der erste Besitzer von „YotaPhone 2“

 

Wladimir Putin hat dem chinesischen Staatschef Xi Jinping das neueste heimische Smartphone – „YotaPhone“ der zweiten Generation bei den Veranstaltungen auf dem APEC-Gipfel in Peking präsentiert.

Das „YotaPhone“ der zweiten Generation ist ein neues Smartphone des russischen Unternehmens „Yota Devices“, dessen 25% der Anteile  im Besitz der Staatskorporation „Rostec“ sind. Das neue Smartphone verfügt über zwei Bildschirme und hat eine einzigartige Funktionspalette. Die spezielle Version des Smartphones enthält ein von russischen Ingenieuren entwickeltes Datenschutzsystem, welches das Handy in Bezug auf  Sicherheit einzigartig macht. Die russischen Spezialisten haben  die Architektur und das Design des neuen Gerätes entworfen, das Handy verwendet mehr als ein Dutzend patentierter Technologien. Die Auswahl des „YotaPhones“ als Geschenk dem chinesischen Staatschef  ist ein Symbol und das Ergebnis einer erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern im Bereich der Hochtechnologien.

„Yota Devices“ ist der Eigentümer von Know-how und den Patenten für geistiges Eigentum. Das Unternehmen hat das Smartphone entwickelt und in die Massenproduktion überführt, und die chinesischen Spezialisten als Marktführer auf dem Gebiet der Mikroelektronik, haben es geschafft, die Ideen der russischen Ingenieure umzusetzen, die Produktion eines vollständigen Zyklus zu organisieren und die Qualität des Gerätes durch den Einsatz von hochwertigen chinesischen Komponenten und die Montage nach den höchsten Standards zu gewährleisten.

„Unter der Schirmherrschaft von „Rostec“ entwickelt sich in Russland ein neues globales Geschäft im Bereich der Unterhaltungselektronik. Im Zuge der Globalisierung ist es unmöglich, ein Weltklasse-Konkurrenzprodukt in einem einzigen Land zu schaffen, zu  dessen Entwicklung müssen die besten Praktiken der internationalen Unternehmen herangezogen werden. Im neuen russischen „YotaPhone“ sind alle intelligenten Lösungen russisch:  Konzept, Entwicklung, Design und Architektur des Gerätes. Russland steht im  Mittelpunkt der Wertschöpfung“, - sagte der Generaldirektor von „Rostec“  Sergej Tschemesow. Laut Sergej Tschemesow hat  „Yota Devices“  bei der Entwicklung des Smartphones für ein breites Netz der Zusammenarbeit mit den weltbesten Herstellern von Komponenten gesorgt. „Durch die Kooperation mit den chinesischen Partnern behält das Handy  die hohe Qualität und den Konkurrenzwert bei, was es für den Markt attraktiv macht. Eben deshalb ist das neue Smartphone ein globales innovatives Produkt“, - betonte der Leiter von „Rostec“.

Innerhalb von drei Jahren hat sich „Yota Devices“ aus einem kleinen Startup zu einem globalen Unternehmen mit Niederlassungen auf der ganzen Welt entwickelt, das ständig seine Vertriebs-Geographie erweitert. In dieser Zeit hat das Unternehmen es geschafft, die Verkäufe der ersten Generation des Smartphones in mehr als 20 Ländern zu organisieren.

„Die Entscheidung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, dem chinesischen Staatschef Xi Jinping  das „YotaPhone“ zu präsentieren, ist eine sehr hohe Bewertung unseres Produktes. „Yota Devices“ ist ein junges und schnell wachsendes russisches Unternehmen, das ein globales Geschäft aufbaut. China ist unser potenziell größter Absatzmarkt, und hier wurde vor kurzem unser Büro eröffnet, - bemerkte der Generaldirektor von „Yota Devices“ Wladislaw Martynow. - Wir schätzen hoch die Zusammenarbeit mit den chinesischen Partnern. Bei der Entwicklung des ersten „YotaPhone“ konnten wir eine wirksame internationale Kooperation mit weltweit führenden Herstellern von Komponenten, darunter aus China, etablieren“.

Der Produktionsanlauf der neuen Generation des „YotaPhone“ findet  in Russland im Dezember 2014 gleichzeitig mit dem Verkaufsstart statt. Danach  beginnen die Verkäufe in Europa, und im ersten Quartal des Jahres 2015 wird das Handy in den Märkten Chinas und Süd-Ost-Asiens erhältlich sein.

Die Entwicklung der Beziehungen zu China ist eine der Prioritäten der Korporation „Rostec“. Die Korporation unterzeichnete mehrere Abkommen mit chinesischen Staatskorporationen, darunter mit  „Poly Group“, der Korporation für elektronische Technologien „SETS“,  „Sinvey Telecom Enterprise Group“, „CASIC“, der Korporation für  luftkosmische Wissenschaft und Technik „CASC“  und anderen.

Zu den größten Projekten der letzten Zeit zählt die Vereinbarung mit der Korporation „Shenhua“, dem weltweit größten Kohleförderer- und Anbieter. Die Vereinbarung wird helfen,  die Aufgabe der Entwicklung der industriellen Infrastruktur in Sibirien und im Fernen Osten komplexmäßig zu lösen. Die Gesamtinvestitionen in das Projekt werden sich auf 10 Milliarden Dollar belaufen. 

Es werden indes die Projekte umgesetzt, die auf die gemeinsame Erschließung von neuen Märkten durch „Rostec“ und die chinesischen Partner abzielen.  Die Staatskorporation und das größte chinesische Maschinenbauunternehmen „SINOMACH“ haben sich prinzipiell auf die Gründung  eines gemeinsamen Projektunternehmens mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 10 Milliarden Dollar geeinigt, dessen  Interessensphäre sich u.a. auf die GUS-Staaten und Länder  Afrikas und Lateinamerikas ausdehnen wird.