17 Mai 2016

Das KAMAZ-Master-Team testete den neuen Kurzhauber auf Herz und Nieren

 

Der auf Basis des Chassis des KAMAZ-4326 konstruierte Motorsport-Truck in Haubenbauweise wurde bei der Rallye „Gold von Kagan 2016“ allseitig getestet. Eduard Nikolajew mit seiner Mannschaft, der als Erster im Team die technische Neuentwicklung ausprobiert, ging am Steuer des Fahrzeugs an den Start des Rennens.

Vor knapp einem Jahr stellte das KAMAZ-Master-Team seine neue Entwicklung – einen auf Basis des Chassis des KAMAZ-4326 konstruierten Motorsport-Truck in Haubenbauweise – erstmals der Öffentlichkeit vor. Diese revolutionäre Entwicklung wurde von den neusten Trends des Offroad-Motorsports vorgegeben: die Hauptkonkurrenten des Teams, die mit Fahrzeugen in Haubenbauweise antreten, zeigen ihre Vorteile, besonders auf schnellen Sonderabschnitten von Langstreckenrallyes.

Der neue Truck in Haubenbauweise verfügt über eine Reihe von Vorzügen und bietet mehr Möglichkeiten für die technische Modernisierung unter den Bedingungen der häufigen Änderungen des Reglements der Rallye Dakar, die gegenwärtig die wichtigste Langstreckenrallye ist. Das Auflegen eines neuen Sportfahrzeugs ist immer eine lange und gründliche Arbeit, ein langer Weg der Entwicklung, der Suche nach Lösungen und die Festigung eines stabilen Ergebnisses. Deshalb schickte das KAMAZ-Master-Team das Fahrzeug erst ein Jahr nach der Ankündigung über die Entwicklung eines Kurzhaubers zum ersten Mal in eine ernsthafte Prüfung – auf eine Etappe der russischen Rallye Raid-Meisterschaft „Gold von Kagan 2016“. Eduard Nikolajew mit seiner Mannschaft, der als Erster im Team die technische Neuheit ausprobiert, ging am Steuer des Kurzhaubers an den Start der Rallye.

Der Anführer des KAMAZ-Master-Teams Wladimir Tschagin unterstrich die Bedeutung des Auftritts eines Trucks in Haubenbauweise in den Reihen der „Blauen Armada“ und erklärte die ungewöhnliche Farbgebung.

„Das Erscheinen eines Motorsport-Trucks in Haubenbauweise ist ein wichtiger Zeitabschnitt und ein Markstein für das KAMAZ-Master-Team“, sagte er, „im Laufe des gesamten Bestehens des Teams strebten wir immer danach, die besten, zuverlässigsten und konkurrenzfähigsten Trucks zu konstruieren, die den sich ändernden Anforderungen der Sparte entsprechen“.

Nach den Worten von Wladimir Tschagin änderten sich die Trucks des KAMAZ-Master-Teams beständig in Form und Inhalt. Daran, dass der Truck z.B. mal dreiachsig war, erinnern sich viele schon nicht mehr. Jetzt beginnt eine neue Ära der Motorsport-Trucks: Kurzhauber zeigen eine Reihe von Vorzügen, und in dieser Saison steht dem KAMAZ-Team die wichtige Aufgabe bevor, die Neuheit ausführlichst zu testen, um sich auf das sportliche Hauptereignis vorzubereiten, die nächste Rallye Dakar.

„Wir setzen große Hoffnungen in den Kurzhauber“, fuhr der Chef des KAMAZ-Master-Teams fort, „und mit dem ungewöhnlichen, von unseren Partnern von Red Bull vorgeschlagenen, monochromen Design unterstreichen wir den Status und den ‚angriffslustigen‘ Charakter unserer Neuentwicklung“.